Richtiger Umgang mit Lipo-Akkus

Über Lithium-Polymer-Akkumulatoren, kurz Lipo-Akkus genannt, gibt es viele Geschichten und unzählige Hinweise zum richtigen Umgang mit dieser empfindlichen Hochleistungsstromversorgung. Viele der Angaben sind allerdings einfach nur falsch oder unzureichend. Ebenso wird häufig davon berichtet, wie gefährlich Lipo-Akkus sind. Generell muss allerdings gesagt werden, dass bei richtigem Umgang mit den Akkus weder eine ausgesprochene Gefahr besteht noch dass die Akkus schnell unbrauchbar werden.

Die Modellfluggemeinschaft Möwe Delbrück - Rietberg e.V. möchte das Rad nicht erneut erfinden. Daher wird auf Das kleine "Lipo ABC" für den Alltag von Gerd Giese, Groß Grönau, verwiesen. Es befasst sich mit dem wichtigsten und erfahrungsgemäß besten Umgang mit Lipo-Akkus. Einen Link zum Download der sehr guten Dokumentation steht am Ende des dort veröffentlichten Artikels.


Abschließend soll noch erwähnt werden, dass mehr oder weniger sämtliche Akkus für dem Modellbau aus den selben Produktionsländern und -Stätten stammen. Beinahe alle stammen aus asiatischen Produktionen, allerdings werden einige nach vorgegebenen Leistungsparametern gefertigt. Erreichen viele Akkus diese Vorgaben auch nicht, werden sie unter den unterschiedlichsten Namen von zahlreichen Anbietern als "normale" Akkus verkauft. Diese Akkus müssen nicht generell schlechter sein, doch erfüllen sie eben nicht den Standard für ausgesprochene Höchstleistungen. Für den alltäglichen Gebrauch sind sie natürlich nutzbar, sofern man sie nicht bis an die Leistungsgrenzen betreibt.

Dieser Umstand sorgte noch vor gar nicht allzu langer Zeit dafür, dass wenige Anbieter ausgesprochene Hochleistungsakkus oftmals deutlich teurer angeboten haben. Zu dieser Zeit konnte man sich noch Akkus direkt aus Asien wesentlich günstiger liefern lassen. Trotz der Lieferkosten und Zollaufschläge hatte man so noch Akkus bekommen, die in den meisten Fällen den Leistungsangaben entsprachen. Hatte man allerdings mal das Pech, dass ein Akku beispielsweise an einer Zelle weniger Spannung hatte und der Akkus sich nicht ausbalancieren ließ, lohnte sich kaum die Rücksendung und Ersatzlieferung. Kaufte man Akkus direkt in Deutschland, waren diese zwar noch teurer, aber Reklamationen waren und sind kein Problem.

Glücklicher Weise hat sich das heute relativiert. Die Preise in Deutschland haben sich den Auslandslieferungen angepasst. Während bei Auslandslieferungen noch der Zollaufschlag einkalkuliert und gegebenenfalls sogar eine persönliche Abholung beim Zollamt eingeplant werden muss, steht dieser Mehraufwand den nur noch gering höheren Preisen in Deutschland gegenüber. Zugleich hat man aber in Deutschland Lieferanten, die angegebene Leistungsdaten der Akkus einhalten müssen, was im Ausland leider nicht so ist. Das sind einige Gründe dafür, dass es sich nur noch kaum lohnt, Hochleistungsakkus im Ausland zu beziehen.

Bei der MFG Möwe werden häufig Akkus der Stefans Lipo Shop GmbH verwendet. Diese Akkus verfügen über sehr gute Leistungsmerkmale und können direkt über die Shop-Website oder im nächsten Modellbauladen bezogen werden.